Einführung
Einführung
Unter Spagyrik versteht man die Anwendung der Alchimie in der Produktion von Arzneimitteln. Diese Tradition hat ihre Wurzeln vor allem in Ägypten, wo in den Tempeln von Memphis und Theben aus den Werken des Zosimos von Panopolis (Akhmin 300 n C.) der Hermetismus gelehrt wurde.Aber in welchem Sinn unterscheiden sich die spagyrischen Präparationen von den einfachen Tinkturen?
Die einfache Tinktur nutzt die Heilkraft der Pflanze nur zum Teil, die spagyrische Präparation dagegen „öffnet“ die Pflanze und integriert nach einem Separations- und Purifikationsprozess verschiedene Elemente. Die Spagyrik enthält zum Beispiel auch Mineralsalze, die aus der Pflanze während der Veraschung und durch die Kalzinierung extrahiert werden. Ein Teil dieser Salze ist in Wasser löslich. In der Alchemie werden die löslichen Salze auch „Sal Salis“ genannt und die unlöslichen Salze „Caput Mortum“. Die Erfahrung zeigt, dass die Ersteren einen großen medizinischen Wert haben.
Die spagyrische Präparation misst den drei philosophischen Prinzipien Mercur (Quecksilber), Sulphur (Schwefel) und Sal (Salz) große Bedeutung bei. Deshalb ist sie eine vollwertigere Präparation, weil der Heilkraftwert der Pflanze in ihr vollständiger enthalten ist. Lange Zeit war die moderne Medizin der Auffassung, dass die pharmazeutische Wirkung bestimmter Heilpflanzen nur auf einigen isolierbaren Elementen beruht, aber in späteren Jahren wurde entdeckt, dass die Wirkung hauptsächlich vom „Synergismus“ der Wirksamkeiten, die zwar nicht alle bekannt und chemisch bestimmbar sind, abhängt. Die Triade (dreifache Manifestation der Existenz aller existierenden Dinge) findet ihren Ausdruck Alchemie in den drei philosophischen Prinzipien, „Die drei Substanzen“ genannt, die als Grundlage aller Erscheinungen angesehen werden. Die philosophischen Prinzipien bilden eine „Einheit in der Triade“, obwohl sie unterschiedlich sind, sie heißen Mercur (Quecksilber), Sulphur (Schwefel) und Sal (Salz).
Seit uralten Zeiten kennt man die heilige Kunst der Ägypter, mit den Kräften und Energien der Natur zu heilen. Im Laufe der Zeit eigneten sich die Araber diese Kenntnisse an, sie nannte sie Alchemie, ein zusammengesetztes Wort aus Al, das das höchste Wesen – den Allerhöchsten - bezeichnet, und Chimia, was Chemie bedeutet, deshalb Chemie Gottes.
Als Alchemie bezeichnet man die Wissenschaft, die den mysteriösen Dynamismus, der Umwandlung (Transmutation) der natürlichen Körper lehrt. In seiner Laborarbeit ist der
Alchemist ein Nachahmer der Natur, ein von der Analogie geleiteter Philosoph, der im Kleinen das realisiert, was der Schöpfer im Großen im Universum geschaffen hat, er ist der, der eine göttliche Transmutation vollzieht. Das Hauptziel der gesamten Alchemistenphilosophie basiert auf dem Entdecken der „ersten Materie“, Materie, die Ursprung für alles ist, Materie, die die nicht mangelhafte Wesen vollkommen macht, die alles edel macht, was unedel ist. Die Suche nach der ersten Materie, der die verschiedenen Alchimisten Tausende Namen gegeben haben, hat den Philosophenalchemisten zur Entdeckung von Medikamenten und von Formeln ohne Vergleich geführt, die die Gelehrten zum unverständlichen Reden und Schreiben für nicht „Eingeweihte“ in der Kunst gezwungen haben, eine „hermetische“ Ausdrucksweise, wodurch nur Wenige die Möglichkeit hatten, die Entdeckungen zu verstehen. Der Stein der Weisen oder die Urmaterie ist der Stein, der das Zeichen der Sonne trägt; dieses Sonnenzeichen ist von der Farbe Rot charakterisiert und strömt einen apfelähnlichen Duft aus, eine weitere Charakteristik ist, dass er sich auf dem Feuer wie Wachs auflöst. Wenn der Stein erwärmt wird, verwandelt er sich in eine flüssige Substanz, und wenn er sich wieder abkühlt, nimmt er wieder seine feste Form an. Auch wenn er mit Luft in Berührung kommt, ändert sich seine Form von fest in flüssig. „Der Stein der Weisen ist das kondensierte, konzentrierte und koagulierte lebende Licht in einer gegenständlichen Form“. Der Alchemist hat während seiner Evolution diese Wissenschaft in zwei Lehren aufgeteilt, und zwar in:
Alchemist ein Nachahmer der Natur, ein von der Analogie geleiteter Philosoph, der im Kleinen das realisiert, was der Schöpfer im Großen im Universum geschaffen hat, er ist der, der eine göttliche Transmutation vollzieht. Das Hauptziel der gesamten Alchemistenphilosophie basiert auf dem Entdecken der „ersten Materie“, Materie, die Ursprung für alles ist, Materie, die die nicht mangelhafte Wesen vollkommen macht, die alles edel macht, was unedel ist. Die Suche nach der ersten Materie, der die verschiedenen Alchimisten Tausende Namen gegeben haben, hat den Philosophenalchemisten zur Entdeckung von Medikamenten und von Formeln ohne Vergleich geführt, die die Gelehrten zum unverständlichen Reden und Schreiben für nicht „Eingeweihte“ in der Kunst gezwungen haben, eine „hermetische“ Ausdrucksweise, wodurch nur Wenige die Möglichkeit hatten, die Entdeckungen zu verstehen. Der Stein der Weisen oder die Urmaterie ist der Stein, der das Zeichen der Sonne trägt; dieses Sonnenzeichen ist von der Farbe Rot charakterisiert und strömt einen apfelähnlichen Duft aus, eine weitere Charakteristik ist, dass er sich auf dem Feuer wie Wachs auflöst. Wenn der Stein erwärmt wird, verwandelt er sich in eine flüssige Substanz, und wenn er sich wieder abkühlt, nimmt er wieder seine feste Form an. Auch wenn er mit Luft in Berührung kommt, ändert sich seine Form von fest in flüssig. „Der Stein der Weisen ist das kondensierte, konzentrierte und koagulierte lebende Licht in einer gegenständlichen Form“. Der Alchemist hat während seiner Evolution diese Wissenschaft in zwei Lehren aufgeteilt, und zwar in:- Alchemie, das ist die Lehre der Philosophie und die Anwendung im Labor, um eine göttliche Transmutation zu erreichen,
- Spagyria, das ist eine besondere Verarbeitungstechnik von Materien aus den drei Reichen der Natur, die dazu dient, die potenzielle Wirkungskraft ihrer Wirkstoffe zu verstärken. Diese alte Kunst besteht darin, die drei Grundprinzipien der Pflanzen (SALZ, SCHWEFEL, QUECKSILBER) zu trennen, getrennt zu reinigen und sie in einer einzigen reinen und für immer unverderblichen Substanz wieder zu vereinen.
Die spagyristischen Verarbeitungstechniken für Pflanzen, Minerale und Metalle haben alle dieselbe Grundlage, die Teilung der drei Prinzipien, die Purifikation und die erneute Zusammenfügung in einer in einzigen Lösung.
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